Unternehmen, die Windows Server 2025 einsetzen, müssen neben der Serverlizenz auch die erforderlichen Zugriffslizenzen berücksichtigen. Eine Windows Server 2025 Device CAL wird einem Gerät zugeordnet und kann besonders für Umgebungen mit gemeinsam genutzten Computern interessant sein.
Wer eine Windows Server 2025 Device CAL kaufen möchte, sollte zunächst die eigene IT Struktur analysieren. Die folgenden Schritte zeigen, welche Punkte bei der Auswahl und Planung berücksichtigt werden können.
Schritt 1 Die verwendeten Geräte erfassen
Zunächst sollte eine aktuelle Übersicht aller Geräte erstellt werden, die auf die entsprechenden Windows Server Dienste zugreifen. Dazu können Arbeitsplatzcomputer, Notebooks und andere relevante Endgeräte gehören.
Eine vollständige Geräteliste hilft dabei, den tatsächlichen Bedarf an Device CALs besser einzuschätzen.
Schritt 2 Gemeinsam genutzte Geräte identifizieren
Im nächsten Schritt sollte geprüft werden, welche Geräte von mehreren Benutzern verwendet werden. Dies kann beispielsweise bei Schichtarbeitsplätzen oder gemeinsam genutzten Arbeitsstationen der Fall sein.
Bei solchen Arbeitsplatzmodellen kann eine gerätebezogene Lizenzierung relevant sein.
Schritt 3 User CAL und Device CAL vergleichen
Eine User CAL wird einem Benutzer zugeordnet, während eine Device CAL einem Gerät zugeordnet wird.
Wenn einzelne Mitarbeiter regelmäßig mehrere Geräte verwenden, kann eine User CAL interessant sein. Wenn mehrere Mitarbeiter dasselbe Gerät nutzen, kann eine Device CAL eine passende Option darstellen.
Schritt 4 Die benötigte Windows Server Lizenz prüfen
Die Device CAL sollte gemeinsam mit der passenden Windows Server Lizenz betrachtet werden. Unternehmen sollten zunächst feststellen, welche Windows Server Version und Edition eingesetzt werden soll.
Danach kann der Bedarf an Zugriffslizenzen entsprechend der geplanten Nutzung ermittelt werden.
Schritt 5 Remote Desktop Services berücksichtigen
Wenn Geräte über Remote Desktop Services auf die Serverumgebung zugreifen, sollte zusätzlich geprüft werden, ob RDS Device CALs erforderlich sind.
Die allgemeinen Windows Server CALs und die RDS CALs sollten bei der Lizenzplanung getrennt betrachtet werden.
Schritt 6 Den aktuellen Lizenzbedarf bestimmen
Nach der Erfassung der Geräte kann die benötigte Anzahl der Device CALs geplant werden. Dabei sollten nur die Geräte berücksichtigt werden, für die entsprechend den geltenden Lizenzbedingungen eine Zugriffslizenz erforderlich ist.
Eine genaue Bestandsaufnahme kann die Lizenzverwaltung erleichtern.
Schritt 7 Zukünftige Geräte einplanen
Unternehmen sollten auch geplante neue Geräte berücksichtigen. Neue Arbeitsplätze, zusätzliche Standorte oder eine Erweiterung der IT Infrastruktur können den zukünftigen Lizenzbedarf verändern.
Eine vorausschauende Planung kann spätere Anpassungen erleichtern.
Schritt 8 Lizenzen dokumentieren
Nach dem Kauf sollte die Lizenzierung nachvollziehbar dokumentiert werden. Eine aktuelle Übersicht kann zeigen, welche Geräte entsprechend lizenziert sind.
Dies erleichtert die Verwaltung und die regelmäßige Überprüfung der Lizenzstruktur. Unternehmen können prüfen, ob Windows Server 2025 Device CAL kaufen zu ihrer vorhandenen Geräte- und Serverstruktur passt.
Wichtige Vorteile einer Device CAL
Gerätebezogene Planung
Eine Device CAL orientiert sich am Gerät. Dies kann die Planung vereinfachen, wenn mehrere Benutzer dasselbe Endgerät verwenden.
Geeignet für gemeinsam genutzte Arbeitsplätze
Unternehmen mit gemeinsam genutzten Computern können eine gerätebezogene Lizenzierung als mögliche Option prüfen.
Klare Zuordnung
Die Lizenz kann einem bestimmten Gerät zugeordnet werden. Eine strukturierte Dokumentation kann die Verwaltung der Lizenzen erleichtern.
Planbare Lizenzstruktur
Wenn die Anzahl der relevanten Geräte bekannt ist, lässt sich der Bedarf an Device CALs entsprechend planen.
Worauf beim Kauf geachtet werden sollte
Vor dem Kauf einer Windows Server 2025 Device CAL sollten Unternehmen die vorhandene Serverumgebung und die Anzahl der zugreifenden Geräte prüfen.
Außerdem sollten die geltenden Lizenzbedingungen berücksichtigt werden. Bei Remote Desktop Services können zusätzliche RDS CALs erforderlich sein.
Fazit
Wer eine Windows Server 2025 Device CAL kaufen möchte, sollte zunächst die verwendeten Geräte erfassen und deren Nutzung analysieren. Besonders gemeinsam genutzte Arbeitsplätze können für eine gerätebezogene Lizenzierung relevant sein.
Ein Vergleich mit User CALs hilft dabei, das passende Lizenzmodell für die jeweilige IT Umgebung zu bestimmen. Zusätzlich sollten Windows Server Lizenzen und mögliche RDS CAL Anforderungen berücksichtigt werden.
Eine sorgfältige Bedarfsermittlung und Dokumentation schafft eine übersichtliche Grundlage für die Lizenzierung und erleichtert die Verwaltung der Serverumgebung.

